ALINA MARIA SCHÜTTE


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ARBEITEN 2009/ FARBFELDER


Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Zellstoffplatte
Größe 140 x 140 cm, 2009






Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Zellstoffplatte
Größe 140 x 140 cm, 2009








Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Kupferdruckpapier 
125 x 180 cm, 2009






Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Kupferdruckpapier 
125 x 195 cm, 2009






Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Zellstoffplatte 
140 x 140 cm, 2010






Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Kupferdruckpapier
122 x 180 cm, 2008






Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Zellstoffplatte
140 x 140 cm, 2014






Technik
Zellstoff, Pigmente, Acryl auf Zellstoffplatte 
80 x 80 cm, 2008






Die Kunst von Alina Maria Schütte lässt sich als Farbfeldmalerei definieren.
Sie hat sich einem höchst eigenwilligen Schaffensprinzip verschrieben.
Allein die Wahl ihrer Malmittel ist hoch reflektiert.
Schon immer hat sie ihre Bilder in ganz konkreter, nicht illusionistischer Weise
plastisch zu machen versucht. Ihnen Volumen geben wollen. Früher hat sie das durch
Collagierte Schichtungen erreicht; inzwischen hat sie sich dafür ent-
schieden, mit fabrikneuem Zellstoff zu arbeiten, den sie mit Pigmen-
ten und Acryl vermischt. Ihre Leinwände oder Zellstoffplatten liegen
auf dem Boden, wenn sie ihre Farbe aufträgt. Dafür braucht sie
weder Pinsel, Spachtel noch Rakel. Sie nimmt die Farbmassen in
die - durch einen Handschuh geschützte - Hand und schleudert sie
dann auf den Bildträger. Farbe um Farbe, Schicht um Schicht, bis
der Träger vollständig von Farbmasse bedeckt ist. Im traditionellen
Sinne gibt es kein Oben und Unten, kein Rechts und Links. Auch die
Unterscheidung von Bildgrund und Bildfigur ist aufgehoben. Und
doch gibt es ein Gravitationsfeld, gibt es Kräfte- und Energieströme,
deren Verlauf sich nach den kompositorischen Vorgaben und
Entscheidungen der Künstlerin richtet. Denn die gibt es durchaus.
Alina Maria Schütte agiert beim Malakt, wie eine Säende, die ihre
Saat in die Ackerfurchen streut. Sicher ist damit ihr Rollenrepertoire
nicht erschöpft. Wichtig aber ist dabei: Stets übertragen sich der
Rhythmus ihrer Hand, die Kraft ihres Körpers, die Ruhe oder Auf-
geregtheit ihrer Gestik unmittelbar auf die Ontologie Ihrer Bilder.
Und natürlich entscheidet sie, welche Farben aufeinander und in
welcher Verteilung folgen. Die Künstlerin bestimmt über die Anteile
von Komplementen und Kontrasten und darüber, ob die Farben
eher in Harmonie oder Dissonanz zueinander stehen.
In den Bildern von Alina Maria Schütte ist Farbe alles. Sie ist, wie
der Kunsthistoriker Max Imdahl gesagt hat, im Bild „für das Thema,
die Form, den Raum und die Bewegung des Lichtes” zuständig.




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